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Die Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) in Unna-Massen

In der Erstaufnahmeeinrichtung waren wir von Oktober 2012 bis September 2021 als Betreuungsdienstleister tätig.

Die Erstaufnahmeeinrichtung in Unna-Massen

Ursprünglich war die Liegenschaft in Unna-Massen als reine Entlastungsunterkunft genutzt worden. Im Juli 2015 erhielt sie ihren aktuellen Status. Unser Auftraggeber war die Bezirksregierung Arnsberg (Hinweis: Externer Link).

Zahlen, Daten & Fakten

Kontakt

DRK-Betreuungsleitung

Bettina Jendrusz
Lilli Töws (Stv.)

E-Mail:

unna-massen@drk-westfalen.de

Die heutige Erstaufnahmeeinrichtung hat eine lange Geschichte hinter sich. 1990 wurde sie als "Landesstelle für Aussiedler, Zuwanderer und ausländische Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen" eröffnet und war zuständig für die Aufnahme von Spätaussiedlern sowie für die Aufnahme und Weiterleitung von Übersiedlern aus der DDR. Im Jahr 2008 wurde die Einrichtung wieder geschlossen.

Vier Jahre später nahm sie zur Entlastung der Flüchtlingsunterkünfte in Dortmund erneut ihren Betrieb auf. Möglich wurde dies durch den tatkräftigen Einsatz ehrenamtlicher DRK-Helfer, die sich rund um die Uhr für das Wohl von anfänglich 400 Gästen kümmerten. Um sie zu entlasten und um den langfristigen Betrieb der Einrichtung zu garantieren, wurde die DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH gegründet: Als Betreuungsverband stellte diese von Ende Oktober 2012 bis Ende September 2021 das hauptamtliche Personal für die Einrichtung.

Von der Entlastungsunterkunft zur Erstaufnahme

Im Juli 2015 änderte sich der Status der Flüchtlingsunterkunft erneut. Zeitweise war sie als sogenannte "Erstaufnahme neuen Typs" (eine Kombination aus Erstaufnahmeeinrichtung und Zentraler Unterbringungseinrichtung) in Betrieb, um Schutzsuchende in ihren Asylverfahren zu unterstützen. Mittlerweile fungiert sie als reine Erstaufnahmeeinrichtung (EAE).

Auf dem weitläufigen Areal der ehemaligen Landesstelle wurden bis zum Ende unserer Betreuungszeit 17 Gebäude für die Unterbringung der Bewohnerinnen und Bewohner genutzt. Pro Zimmer fanden in den Häusern zwei bis sieben Gäste Platz - in Zeiten der Corona-Pandemie war die Bewohnerzahl selbstverständlich weiter begrenzt, um alle Schutzmaßnahmen zu erfüllen. Für die Freizeitgestaltung standen neben Kicker, Tischtennis und Brettspielen auch ein Vollyball- und ein Fußballfeld bereit.

Das Besondere: Da neben der Bezirksregierung auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sowie die Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) auf dem Gelände vertreten sind, konnten unsere Gäste sämtliche Behördengänge von der Registrierung bis zum Stellen des Aslyantrags direkt in der Einrichtung wahrnehmen.

Kontakt

Umfeldmanagement

Lidia Petrova

E-Mail:

lidia.petrova@drk-westfalen.de