NU Hörstel-DreierwaldeNU Hörstel-Dreierwalde

Die Notunterkunft (NU) in Hörstel-Dreierwalde

Die Einrichtung auf dem Gelände eines stillgelegten Militärflugplatzes war von März 2016 bis Oktober 2016 in Betrieb.

Unsere ehemalige Einrichtung, die NU Hörstel-Dreierwalde.
Unsere ehemalige Einrichtung, die NU Hörstel-Dreierwalde.

21 Leichtbauhallen prägten das Bild der Notunterkunft. Sie bot Platz für bis zu 700 Menschen. Wir waren vom Auf- bis zum Rückbau der Einrichtung im Auftrag der Bezirksregierung Münster (Hinweis: Externer Link) in Hörstel-Dreierwalde tätig. Im Oktober 2016 verabschiedeten wir die letzten Bewohner, da die Notunterkunft nicht mehr benötigt wurde.

Zahlen, Daten & Fakten

Mit Ausnahme von zwei bereits bestehenden Verwaltungsgebäuden war die gesamte Notunterkunft auf dem Areal des ehemaligen Fliegerhorstes Hopsten neu erbaut worden. Im März 2016 zogen die ersten Gäste ein.

Leichtbauhallen mit Zeltdach

13 Leichtbauhallen waren als Wohn- und Schlafgebäude ausgestattet. Jede von ihnen war in zehn Kabinen unterteilt. Pro Kabine boten zwei bis drei Doppelstockbetten Platz für bis zu sechs Menschen. Die übrigen Leichtbauhallen wurden als Sanitäts- und Quarantänestation genutzt, zwei waren als Sanitärbereiche mit Duschen und Toiletten versehen, eine Halle diente als Empfangsgebäude, eine als Kantine. Zwei Leichtbauhallen standen als Aufenthalts- und Begegnungsräume zur Verfügung, einer davon war speziell für Kinder eingerichtet. Kleiderkammer und Wäscherei waren wie die Büros der Mitarbeiter in festen Verwaltungsgebäuden untergebracht.

Shuttle-Service

Da die Einrichtung rund zwei Kilometer von der nächsten Ortschaft entfernt liegt, gab es für die Bewohnerinnen und Bewohner einen Shuttle-Service: Ein Bus brachte die Gäste werktags in regelmäßigem Rhythmus nach Rheine und wieder zurück. Zusätzlich gewährleistete ein Kiosk in der Notunterkunft die Versorgung der Bewohner außerhalb der Kantinen-Öffnungszeiten.

Begegnungsangebote

In den Aufenthaltsräumen gab es Tischtennisplatten, Nähmaschinen und reichlich Kinderspielzeug. Ein ehemaliger Tennisplatz diente den Gästen der Notunterkunft als Bolzplatz. Im Außenbereich war eigens für die Kinder ein Sandkasten gebaut worden. Auch Dreiräder, Roller und Tretautos standen für die jüngsten Gäste bereit.