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Die Landeserstaufnahme NRW (LEA) in Bochum

Am 4. Dezember 2017 hat die Landeserstaufnahmeeinrichtung in Bochum den Betrieb aufgenommen, seit dem 1. Dezember 2021 betreuen wir hier die ankommenden Menschen. Außerdem unterstützen wir die Bezirksregierung bei der Erfassung der Schutzsuchenden.

Die Landeserstaufnahmeeinrichtung NRW in Bochum.

Verantwortlicher Betreiber der Einrichtungen ist die Bezirksregierung Arnsberg (Hinweis: Externer Link), in deren Auftrag die DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH in der LEA Bochum handelt.

Daten & Fakten

Kontakt

DRK-Betreuungsleitung

Alexandra Petersen
Marc Gruß (Stv.)

E-Mail: bochum@drk-westfalen.de

Die Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) ist die erste Anlaufstelle für alle Schutzsuchenden, die sich in NRW aufhalten. Diese Menschen sind verpflichtet, sich zunächst persönlich bei der LEA zu melden, bevor sie einen Asylantrag beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stellen können. Wenn alles "rund" läuft, verbringen die Geflüchteten nur wenige Stunden in der Einrichtung in Bochum, bevor sie mit Bussen in Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE) gebracht werden.

In der LEA geht es zunächst darum, die Identität der Ankommenden zu erfassen und zu prüfen. Dafür werden Fingerabdrücke genommen und Passfotos angefertigt. Über eine Sofortabfrage kann auch festgestellt werden, ob zu einer Person bereits Daten vorliegen. Im Notfall gibt es medizinische Hilfe – selbstverständlich in diesen Tagen auch immer einen Corona-Schnelltest und einen PCR-Test.

So geht es weiter

Alle Schutzsuchenden werden nach einem bundesweit festgelegten Verteilschlüssel ("EASY"-Verfahren) den EAE der verschiedenen Bundesländer zugeteilt. Bis sie sich auf diesen nächsten Weg begeben, können die Geflüchteten noch einmal kurz in der LEA durchatmen. Eine Kleinigkeit essen vielleicht, die Kinder können eine kleine Auszeit nehmen und ein bisschen spielen.

Mit Bussen geht es dann in die zugewiesene EAE, beispielsweise die EAE Bielefeld (Hinweis: Interner Link), in der die DRK-Betreuungsdienste ebenfalls als Betreuungsdienstleister tätig sind. Menschen, die außerhalb von NRW untergebracht werden, bekommen ein Zugticket und treten ihren weiteren Weg eigenverantwortlich an. Zurzeit allerdings bleiben alle Schutzsuchenden zunächst in NRW, bis das Ergebnis des PCR-Test vorliegt.

Was uns am Herzen liegt

Auch wenn sich die Schutzsuchenden nur für wenige Stunden in der LEA aufhalten: Uns ist es wichtig, dass sie sich auch in dieser kurzen Zeit wohlfühlen, sich angenommen und angekommen fühlen. Groß und Klein, Alt und Jung: Alle sollen hier kurz durchatmen und ein bisschen Kraft tanken können.

Damit das gelingt, hören wir unseren Gästen gut zu und lernen täglich etwas Neues. Aber auch von den Erfahrungen unserer Mitarbeiter*innen profitieren wir – so arbeiten bei uns Menschen, die die LEA von "der anderen Seite des Schreibtischs" kennengelernt haben: Als Geflüchtete, die ihren Weg in Deutschland gemacht haben und nun ihrerseits neu Zugewanderten helfen.